60 000 bunte Steine beim „Hochstapler“-Programm in der Fabrik

Rund 60 000 bunte Steine können alle Kinder und Jugendliche derzeit beim Programm „Hochstapler“ in der Pasinger Fabrik verbauen. Bei der Aktion kreiert ihr eigene Türme, andere Bauwerke und Phantasie-Gebilde oder baut bekannte Motive wie den Eiffelturm nach. Jeden Samstag gibt es besondere Challenges.

Wer baut Münchens höchsten Turm? Wer entwirft das schönste Pixelbild? Und wer gestaltet das verrückteste Stadtmodell? 60 000 bunte Steine können Kinder und Jugendliche noch bis zum Samstag, 12. März, in der Pasinger Fabrik zu verschiedensten Fantasie-Modellen, Nachbildungen und Kunstwerken verbauen. Bei dem Projekt „Hochstapler“ in der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt kann alleine oder im Team gewerkelt werden. „Alle Besucher bauen querbeet, was sie wollen. Es liegen auch Bücher und Aufgabenblätter zu Inspiration bereit mit Aufgaben, etwa den Eiffelturm, die Chinesische Mauer oder die Münchner Frauenkirche nachzustellen“, erklärt Reinhard Kapfhammer vom Veranstalter „Kultur & Spielraum“. Inspiriert durch die Bücher können Teilnehmer außerdem eine ägyptische Sphinx, Pyramiden, einen Maya-Tempel oder freie erfundene Modelle anfertigen. Auch sonst sind der Fantasie keine Grenzen
gesetzt. „Gebaut werden zum Beispiel auch komplette Dörfer mit Häusern und Straßen“, erklärt Reinhard. An den Samstagen gibt es besondere Aktionen: So sollen alle Kinder bei der „Turmbau-Challenge“ am 5. März die höchsten und schönsten Türme errichten. „Der höchste Turm bekommt einen kleinen Preis“, erklärt Reinhard. Bei der Aktion „Fantastische Orte“ am 12. März sollen  Kinder Fantasie-Städte und Fantasie-Gebäude anfertigen. Die in dem Projekt verfügbaren Steine sind keine Lego-Steine, „sondern Holzsteine, die nicht glasiert aber abgerundet sind, sodass man gut mit ihnen bauen kann. Sie haben aber keine Noppen wie Lego. Wer etwa Steigungen bauen will, muss also viel an die Statik denken“, sagt Reinhard.

In den ersten Wochen der Aktion sind schon einige lustige Sachen passiert: So holte sich manch ein Junge schon die rund drei Meter hohe Leiter der Pasinger Fabrik, um einen besonders imposanten Turm fertig zu stellen. Ein anderes Mädchen kam leider aus Versehen gegen ihr errichtetes Bauwerk und binnen weniger Sekunden war die Arbeit von Stunden kaputt. Oh je! Insgesamt entstanden viele schöne Sachen, wie das Kunstwerk „Die schöne Stadt“, die sich Zweitklässler der Grundschule am Ravensburger Ring selbst ausgedacht haben. Die „Stadt“, zu sehen auf unserem Foto hier, beinhaltet einen See mit Schwänen und Booten, zwei Türme sowie Alleen aus Bäumen und Lichtmasten. Ein lustiger Spaßvogel baute dann daneben auch noch unsere Mitarbeiterin Theresa Dei aus besonders echt aussehenden Steinen nach. Ach ne, dass ist ja doch die echte Theresa…

Das Programm läuft noch bis zum Samstag, 12. März, mittwochs bis samstags von 14.30 bis 18 Uhr. Anmeldungen unter Telefon 888 88 06 sind nur für Gruppen und Schulklassen erforderlich. Das Nachmittagsprogramm kostet keinen Eintritt, die Vormittage für Schulklassen einen Euro pro Schüler. Teilnehmen können alle Interessenten ab sieben Jahren. Coronabedingt lässt die Kinder- und Jugendkulturwerkstatt, wo auch Pasing Kreuz & Quer entsteht, weniger Personen und Klassen als sonst üblich zu. Alle aktuellen Corona- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

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